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Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie
mit phasisch-systemischem Schwerpunkt

 

Leitung: Dr. Carole Gammer und Weiterbildungsteam

 

 

Die Weiterbildung ist zurzeit nicht im Angebot

 

 

Das Seminarprogramm von Frau Dr. Carole Gammer besteht aus sieben Seminaren zu je fünf Tagen, verteilt auf drei Jahre. Es beinhaltet total 280 Lehrstunden (eine Lehrstunde à 45 Minuten).

In den Seminaren werden Vorträge, ausführliche Demonstrationen, „Live Arbeit“ mit Paaren und Familien durch die Ausbildnerin, Rollenspiel und andere Lehrmethoden eingesetzt. Integriert in den 280 Lehreinheiten sind 60 Lehreinheiten Selbsterfahrung. Dadurch wird ein solides Fundament in Theorie und Praxis der Familientherapie geschaffen.

GastdozentInnen werden bei verschiedenen Seminaren zu aktuellen Themen zugezogen.

 

Seminar 1

Grundlagen der Systemischen Therapie
Erstgespräch und die folgenden Sitzungen

Theoretische Grundlagen der Systemtherapie

Historische Entwicklung der Systemischen Therapie: Kybernetik erster und zweiter Ordnung, Konstruktivismus, Sozialkonstruktivismus

Beziehungsdiagnostik

Kommunikationstheorie

Beobachten und Analyse nonverbaler und paraverbaler Prozessmuster

Hypothesenbildung

Organisation und Funktion von Systemen

Gesprächsführung

Therapeutische Grundhaltung

Etablieren des therapeutischen Systems und Vertrag Genogramme

 

Seminar 2

Grundlegende Techniken für die systemische Arbeit mit Familien und Einzelnen

Arbeit mit Subsystemen (z.B. Eltern, Eltern-Kind, Geschwistern)

Kontextuelle Rahmenbedingen der Beratung und Therapie: Klärung von

Kontext und Auftrag

Formulieren kleiner und überprüfbarer Ziele

Interventionen für die systemische Arbeit: Umdeuten, Aufgaben, Skulptur, zirkuläre Fragestellung, Krisenintervention.

Lösungsorientierte Kurzzeit-Therapie: Theorie und Techniken

 

Seminar 3

Scheidung und Verlust

Einelternfamilien

Zusammengesetzte Familien

Familien und Paare in Trennung

Wie der Schaden für die Kinder begrenzt werden kann

Scheidungsmediation

Umgang mit Trauer und Verlust in Familien

Gegenübertragung in der Arbeit mit Trauer und Verlust

 

Seminar 4

Praktische Fertigkeiten für die Arbeit mit Paaren

Arbeiten mit Paaren in den Bereichen: Vertrauen, gegenseitige Unterstützung in Krisenzeiten, Verbindlichkeit, Wertschätzung, Vereinbarung über die Grenzen der Beziehung, Umgang mit Gefühlen, gegenseitiger Respekt für die Individualität des Anderen, Konfliktlösung, Gewalt, faires Streiten.

Wechseln zwischen systemisch-interaktionellem und einzel-intrapsychischem Arbeiten.

Wie die/der TherapeutIn/BeraterIn eigene Kompetenz entwickeln kann, ihre/seine persönlichen Gefühle im Umgang mit zentralen Themen der Partnerintimität zu erkennen, zu verstehen und für den Prozess im Klientensystem nutzbar zu machen.

 

Seminar 5

Paartherapie: Umgang mit Intimität und Sexualität

Geschlechtsspezifische Verhaltensmuster, Rollen und Mythen

Diagnostik und Behandlung von sexuellen Problemen

Aussenbeziehungen und Eifersucht

Positive entwicklungsfördernde Bindung

Wie konsolidiere ich die Entwicklung von differenzierter und realistischer Selbst- und Partnerwahrnehmung in der Partnerbeziehung

Persönlicher Entwicklungsprozess in Bezogenheit

Gegenübertragung

 

Die/der PartnerIn der TeilnehmerInnen sind eingeladen, am Seminar 4 und 5 kostenlos teilzunehmen, um eine Integration der beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozesse zu ermöglichen.
Die Seminare 4 und 5 sind ein wichtiger Teil der Weiterbildung. Neben den erworbenen Fertigkeiten für die Arbeit mit Paaren bieten sie dem/der TherapeutIn/BeraterIn eine Chance zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

 

Seminar 6

Sucht, Sexuelle Übergriffe und Gewalt

Familientherapie bei Alkohol- und Drogenmissbrauch

Gewalt in Familien

Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen

Paar- und Einzeltherapie bei Erwachsenen, die als Kind missbraucht wurden

Strategien und Interventionen mit Opfer, Täter und anderen betroffenen Personen

Koordination und Kooperation des Helfersystems

Übertragung und Gegenübertragung

Die psychologische Hygiene der HelferInnen

 

Seminar 7

Arbeit mit der Herkunftsfamilie
Persönlichkeitsbildung des/der TherapeutIn

Mehrgenerationenperspektive

Familienrekonstruktion

Arbeit mit der Grosseltern-Generation

Familientherapie mit erwachsenen „Kindern“ und ihren Eltern

Ablösung und Abgrenzung von der Herkunftsfamilie

Versöhnung mit der Herkunftsfamilie, sei sie lebend oder verstorben

Umgang mit Parteilichkeit

Reflektieren eigener Werte und Haltungen

 

 

Die Teilnahme an allen Seminare ist für den Aufbau und Abschluss des Programmes unerlässlich.

 

 

Wenn Sie sich um eine Aufnahme in dieses Weiterbildungsprogramm bewerben möchten, senden Sie bitte Ihre Bewerbung an die Unter der Rubrik Kontakt / Anmeldung verzeichnete Adresse.

 

In Ihrer Bewerbung geben Sie bitte an

 

1. Persönliche Angaben, Geburtsdatum, Zivilstand, evtl. Anzahl und Alter der Kinder

2. Studium, Fachhochschule, anderes

3. Ihre Aus- und Weiterbildung

4. Erfahrung als TherapeutIn, BeraterIn

5. Eigene Therapie / Selbsterfahrung (Einzel-, Gruppen-, Familien-, Paar-Therapie)

6. Berufliche Tätigkeit

7. Kurz- und langfristige Ziele

8. Angaben über Anstrebung FSP- oder Facharzttitel

9. Foto

Die Aufnahme in den Kurs hängt ferner von den folgenden Bedingungen ab:

Beschluss der AusbildnerInnen.

BewerberInnen erhalten schriftlichen Bescheid.

Die BewerberInnen bestätigen schriftlich die Aufnahme und verpflichten sich dadurch, den ganzen Kurs zu besuchen.